Sonntag, 27. April 2008
Wettkampfpause
Hallo liebe Ausdauersportlerinnen und Ausdauerpsortler (Walker und die mit den Stöckern sollen sich also nicht angesprochen fühlen!)! Im Rahmen der diesjährigen Laufsaison habe ich beschlossen, den Halbmarathon in Wesel-Flüren nicht zu laufen, zunächst mal eine Woche Regeneration mit ruhigen Dauerläufen und Radfahren einzuschieben, um dann noch einmal einige Wochen dem Grundlagenausdauertraining zu widmen. Danach werde ich mich auf kürzere Bahnlaufstrecken konzentrieren und spezifisch für 5 und 3.000Meter trainieren. Bei Durchsicht meiner Trainingsprotokolle ist mir nämlich aufgefallen, dass ich die 10.000 in Coesfeld (35:15,06) mit einem durchschnittlichen km-Wochenumfang (seit November) von 65 gelaufen bin, was heißt, dass ich auf jeden Fall noch mal eine Grundlagenetappe einlegen muss, damit ich die flotteren Tempoläufe und einige Rennen über 5 und 3.000 gut verkrafte. Bis dann..... André
Samstag, 26. April 2008
Schloßparklauf Moers
In guter Form präsentierten sich die Sportamilkunden Dieter und Sohn Christoph beim Moerser Schloßparklauf über 5km. Mit deutlichem Vorsprung gewann Dieter aus dem Grundlagentraining in hervorragenden 21:35' die M60 und wurde damit 27. im Gesamtfeld. Ebenfalls siegreich in seiner Altersklasse war Sohn Christoph in guten 19:12' und wurde damit Achter im Gesamtfeld. Herzlichen Glückwunsch zu den tollen Resultaten!
Mit laufenden Grüßen, André - www.sportamil.de
Sonntag, 20. April 2008
Westdt. Langstreckenmeisterschaften Coesfeld
Jörg und ich gaben gestern bei den Westdt. Meisterschaften in Coesfeld unser Freiluftbahndebüt. Jörg sorgte bei seinem ersten und überregionalen 10.000Meter-Meisterschaftsrennen seit Beginn seiner Läuferkarriere direkt für einen Kracher! Unmittelbar nach Startschuß übernahm er die Führungsposition -trotz des teilweise starken Gegenwindes- und gab sie bis 200Meter vor dem Ziel nicht mehr ab, was mit einer top Zeit von 35:20 Platz 4 in der M45 Westdeutschlands bedeutet. Jörg spulte die 25 Runden wie ein Uhrwerk ab und lief die zweite Hälfte sogar bedeutend schneller als die erste. Nicht zuletzt trug neben dem guten Training der letzten Monate wohl auch die deutliche Verbesserung seines Laufstils bei. Sah echt gut aus, sehr dynamisch, flüssig und zudem auch schnell !!!! Zum Rennverlauf muss man sagen, dass er eigentlich alles andere als optimal war und die vor Jörg platzierten Athleten kein tolles Verhalten zeigten und auf der 25-Rundendistanz nicht einen Moment lang die Führungsposition übernahmen, sondern lediglich auf den letzten 200 Metern an ihm vorbeisprinteten. Auch wenn es sich um ein Meisterschaftsrennen handelte, habe ich kein Verständnis für so ein ätzendes Verhalten der 1.-3.-Platzierten, zumal man mit 4 Leuten in der Führungsposition wunderbar hätte abwechseln können, zumindest bis Kilometer 7 oder 8. Mein Rennen verlief nicht ganz so spektakulär wie das von Jörg, so dass ich mit einer Zeit von 35:15,06 auf Platz 5 der M30 Westdeutschlands kam. Zunächst fand ich für die ersten 5 Runden eine Gruppe, wobei wir uns in der Führungsarbeit abwechselten. Das Tempo wurde dann allerdings etwas verschleppt, so dass ich versuchte, mich aus der Gruppe zu lösen und somit allein gegen den Wind lief. Die 3000er-Marke wurde bei 10:19' passiert, die 5.000 bei 17:18'. Die zweite Hälfte lief ich ähnlich wie Jörg komplett alleine gegen den Wind und ging förmlich ein, so dass mit einer Zeit von 35:15,06 und Platz 5 der M30 -und nicht wie von von der schreibenden Zunft der NRZ behauptet Platz 6- der Vereinsrekord um 10 Sekunden verpasst wurde. Jörgs Rennen hat mich übrigens eine Menge Haare gekostet, da ich mich während des Coachings schon über die drei Lutscher in Jörgs Schlepptau geärgert habe. Allerdings haben Jörg und ich vereinbart, dass wir die 35:00er-Grenze in Co-Produktion in diesem Jahr noch knacken werden. Wenn's geht im Niederrheinstadion zu Oberhausen, da ich dort nie schlechter als 34:40 gelaufen bin. Zum Veranstalter, der LG Coesfeld, wäre noch kritisch anzumerken, dass die Organisition lediglich suboptimal war. Mir erscheint unverständlich, wie man bei Meisterschaftsrennen Nachmeldungen akzeptieren und Wettbewerbe stundenweise verschieben kann. So einen Käse habe ich in 12 Jahren Ausdauersport nicht einmal erleben dürfen! Glückwunsch an Jörg für die top Zeit und die super Platzierung! Mit laufenden Grüßen, André
Sonntag, 06. April 2008
Abschluß der Trainingswoche
Servus! Die Trainingswoche wurde heute mit rund 80 Laufkilometern abgeschlossen. Durch den gestrigen lDl über 16km in 1:31Std. und den heutigen Dl, davon 1,65km lDl, 6km bei 4:40/km und den Rest lDl kamen 14,5km zusammen. Nach den 6km ext. Dl wurden Lauf ABC, drei Steigerungsläufe und 10x50 in etwa 7sec. durchgeführt. Heute Vormittag schaute ich mir teilweise den Dinslakener Citylauf/-walk oder auch Kasperle-Theater an. Ich wußte bis dato gar nicht, dass so sportliche Highlights wie der Walking- "Wettbewerb" ebenfalls ausgetragen werden. Ganz großer "Sport" kann ich dazu nur sagen und ich will hoffen, dass sich derartige sportliche Highlights in den nächsten Jahren dauerhaft integrieren lassen. Ein Nordic Walking-"Wettbewerb" würde das Ganze sicherlich noch toppen. Nahrungsmittelhersteller wie Böklunder oder Meica aber auch Mc Cain würden davon gewiß profitieren. Denn wenn zahlreiche Nordic Stalker mit Unterarmgehstützen ausgestattet die Dinslakener Burg stürmen, ist der Energieverbrauch wesentlich höher, als wenn sie dies ohne Gehhilfe tun. Und die eine oder andere Verpflegungsstelle mit Stabkartoffel, ner Brat- oder Bockwurst wäre dann angebracht und käme den Geherinnen und Gehern, wenn sie an ihr Leistungslimit gehen, sehr entgegen. Hut ab!!!!! Nicht, dass mich hier jemand falsch versteht, RESPEKT vor den Leuten, die Gehen in Form von Sport betreiben. Aber das, was sich mittlerweile bei zahlreichen Laufveranstaltungen als Sport etabliert hat, ist schlichtweg jämmerlich. Selbst in der kardiologischen Reha oder im Seniorenheim bewegen sich die Menschen zügiger. Allerdings brauchen sie dafür keinen abgemessenen 2,5km-Rundkurs und nennen es auch nicht Wettbewerb. Aber die Show must go on und irgendwie bekommt man den 3000. Teilnehmer auf die Strecke, selbst wenn er getragen werden muss. Gerne erinnert man sich dann doch an die LAUFVERANSTALTUNGEN im Rotthauser Busch zurück, bei dem noch der Sport und nicht der Kommerz im Vordergund stand. Mit laufenden Grüßen, André
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